Bildungseinrichtung

Bildungsbereich Mathematik/Naturwissenschaften

bildungseinrichtung_mathematikEin fester Bestandteil unserer Bildungsarbeit ist die Durchführung von Experimenten und deren anschließende Dokumentation.

 

 

 


Maxigruppe Maulwürfe – Thema Sinne

bildungseinrichtung_geschmacksmemoryWir spielen ein Geschmacksmemory

 

 

 


Unsere Prinzipien und Konzepte in der Bildungseinrichtung

  • bildungseinrichtung_prinzipiendas Kind in seiner Persönlichkeit annehmen und akzeptieren
  • die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen
  • dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen, seine Lernfreude anzuregen und zu stärken
  • dem Kind ermöglichen seine emotionalen und sozialen Kräfte aufzubauen
  • wir holen jedes Kind dort ab wo es steht
  • ganzheitliche Förderung des Kindes in den Bereichen Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen
  • wir geben den Kindern Raum und Zeit für eigene Ideen und zum Experimentieren
  • die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern
  • dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche Entwicklung zu unterstützen (diverse Bewegungsangebote sowie gezielte psychomotorische Angebote)
  • die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und Interessen des Kindes unterstützen und ihm durch ein vielseitiges Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten elementare Kenntnisse von der Umwelt zu vermitteln
  • Integration von Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungspotenzialen
  • das Kind in seiner sprachlichen Entwicklung zu unterstützen (gezielte Sprachförderung 2 bis 3 Mal wöchentlich)

Wir arbeiten mit dem Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter, mit dem Bielefelder Screening, dem Würzburger Förderprogramm “Hören – Lauschen – Lernen“, und den Sismik- (Sprachverhalten und Interessen bei Migrantenkindern) sowie den Seldakbögen (Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern).


Integrative Erziehung

Unter Integration/Inklusion verstehen wir, dass Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsständen und Entwicklungspotenzialen in einer Kindergartengruppe gemeinsam lernen und spielen. Alle Kinder unserer Einrichtung verbringen auf diese Weise viel Zeit zusammen und werden so mit der gezielten Betreuung unseres Personal auf das weitere Leben, insbesondere auch auf die weitere Schulausbildung vorbereitet.

Unsere Einrichtung versteht Integration/Inklusion als ganzheitliche Aufgabe und verzichtet auf eine Unterteilung in „integrierbare und nichtintegrierbare“, sowohl „nicht behinderte, wie behindert, oder von Behinderung bedrohte Kinder“.

Wir betrachten alle Kinder hinsichtlich ihrer Fähig- und Fertigkeiten, sowie ihren Entwicklungsständen und Entwicklungspotenzialen gleichrangig.

Hierbei legen wir besonderen Wert auf ein qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot, welches unter Anwendung pädagogischer Maßnahmen die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt.

Ziele

  • Die Kinder sollen sich in ihrer ganzen Persönlichkeit angenommen und dazugehörig fühlen
  • Die Kinder sollen in ihrer unmittelbaren Umgebung Freude am Zusammenleben in einer Gruppe erfahren und soziale Kontakte knüpfen
  • Durch ein hochwertiges Betreuungsangebot wird den Kindern die Möglichkeit gegeben in der Gesamtgruppe zu leben, zu spielen und zu lernen
  • Zusätzliche spieltherapeutische und motopädische Maßnahmen, sowie entwicklungsfördernde Impulse geben den Kindern die Möglichkeit sich in ihren Fähigkeiten zu üben, um somit eine großmögliche Selbstständigkeit zu erreichen
  • Die Kinder sollen selbstgestaltend und produktiv tätig sein, um Eigenaktivität und Selbstbewusstsein zu erlangen
  • Die Kinder sollen schrittweise an eine altersentsprechende Unabhängigkeit von Erwachsenen gewöhnt werden
  • Die Kinder sollen, ihren Fähigkeiten entsprechend, im körperlichen, seelischen, kognitiven und sozialen Bereich gestärkt und gefördert werden

Durchführung

Durch das Konzept der integrativen Gruppe die von einer Erzieherin mit Zusatzausbildung zur Integrationspädagogin geleitet wird und die zusätzliche Integrationskraft mit motopädischer Zusatzausbildung, die fest in der Bärengruppe tätig ist und der Spieltherapeutin- und Förderdiagnostikerin (die keiner festen Gruppe angehört) erfahren die integrativ zu betreuenden Kinder in unserem Kindergartenalltag speziell in ihren individuellen Entwicklungsständen und Entwicklungspotenzialen angepasste pädagogische Unterstützung und Begleitung . Jedes Kind soll sich in der Gemeinschaft angenommen und aufgehoben fühlen. Teil eines Ganzen zu sein bedeutet für jedes dieser Kinder eine grundsätzliche Basis für seine weiteren, wichtigen Entwicklungsschritte.

Zusammenarbeit mit dem Elternhaus

Die enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und nimmt hier einen noch höheren Stellenwert ein.

Um den Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Erwartungen an die gemeinsame Erziehung zu formulieren und Vereinbarungen über eine regelmäßige Zusammenarbeit mit uns treffen. Ausführliche Gespräche, gegenseitige Besuche und regelmäßige Kontakte mit den Eltern tragen dazu bei, das Kind Kennen zulernen und Informationen über seine Vorlieben, Stärken und Entwicklungsbedingungen zu erhalten.

Im kontinuierlichen Austausch mit den Eltern wird der genaue Förderbedarf des Kindes abgeklärt und besprochen.

Mit dem Einverständnis und der Unterstützung der Eltern werden durch unsere Einrichtung Kontakte zu externen Fachkräften (Ärzten, Therapeutin u.ä.) aufgenommen, die das Kind bisher betreut haben. So können Elemente der Therapie zwischen Eltern und unserem pädagogischem Personal optimal abgestimmt und zum Wohl des Kindes eingesetzt werden.

Die Eltern erhalten durchgängig kompetente Unterstützung in allen Fragen der Erziehung und Förderung ihres Kindes und werden fortlaufend über wichtige Abläufe und pädagogischen Schwerpunkte informiert.

Zusammenarbeit mit Fachkräften

Das Konzept der Inklusion bezieht sämtliche Lebensbereiche mit ein. Damit ist der Kindergarten in ein umfassendes System von Bildung und Erziehung eingebunden. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Betreuungs- und auch Bildungseinrichtungen ist damit ein wesentlicher Inhalt unserer pädagogischen Arbeit.

Angesprochen ist damit u.a. die Kooperation mit der Frühförderstelle, mit Logopäden und Therapeuten vieler Fachrichtungen, oder auch Psychologen.

Das Ziel ist immer die qualifizierte Förderung der Kinder. Gegenseitige Hospitationen sind nach Bedarf und Absprache jederzeit möglich.

Unsere Einrichtung ist stets daran interessiert, mit der Zustimmung der Eltern einen guten Kontakt zu diesen externen Einrichtungen aufzubauen und zu pflegen.

Durch diesen engen Austausch sichern wir ein System, der optimalen Förderung der Inklusiven Erziehung.

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Psychomotorik

Psychomotorik ist die Förderung der Entwicklung von Kindern durch das Zusammenspiel von Bewegen, Denken, Fühlen und Orientieren im Spiel oder einer anderen bedeutungsvollen sozialen Handlung zusammen mit Anderen!

Die psychomotorische Förderung umfasst folgende drei Bereiche:

  • die „Ich- Kompetenz“: Vertrauen in eigene Fähigkeiten gewinnen
  • die „Sozial- Kompetenz“: Beziehungen aufbauen, Regeln einhalten
  • die „Sach- Kompetenz“: Umgang/ Sicherheit mit Materialien

Unserer psychomotorischen Arbeit legen wir folgende Prinzipien zugrunde:

  • von den Stärken des Kindes ausgehen
  • jedes Kind individuell nach seinen Wünschen und Interessen fördern
  • ganzheitliche Förderung (Körper & Seele & Geist)
  • „jeder kann, keiner muss“
  • motivierende und abwechslungsreiche Stunden bieten
  • Wir verstehen uns als Partner „Ihres Kindes“

Die Psychomotorik- Stunden werden offen gestaltet, so dass die Kinder genügend Freiraum für eigene Wünsche/ Ideen und zum Experimentieren haben.

Wir arbeiten mit Bewegungslandschaften und Geschichten, um die Fantasie der Kinder anzuregen. Ebenfalls bietet diese Herangehensweise den Kindern einen großen Aufforderungscharakter. Um die Kinder am Ende der Stunde zur Ruhe kommen zulassen, bieten wir eine Entspannungseinheit in Form einer Kurzgeschichte, Spiele, oder Massagen an.

Hierdurch erleben die Kinder ihren eigenen Körper ganz bewusst und intensiv.

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Schwerpunkt Unter Dreijährige (U3)

Qualität von Anfang an

Die Zukunft eines Kindes wird grundlegend durch seine Erfahrungen in den ersten Lebensjahren mitbestimmt.

Gute Förderung und Betreuung können entscheidend zur sozialen, emotionalen, sprachlichen und kognitiven Entwicklung der Kinder beitragen und helfen, soziale Benachteiligungen zu verringern.

Für die Kinder ist eine Balance aus Erziehung, Bildung und Betreuung von großer Bedeutung – eine zu große Belastung mit Anforderungen aus der Erwachsenenwelt kann sogar eher schädlich für die Entwicklung des Kindes sein.

Stattdessen werden Selbstvertrauen, Motivation und Kompetenz der Kinder gefördert, wenn sie früh das Gefühl bekommen, auf ihre Umwelt einwirken zu können.

Zusammen mit 118 Kindern im Alter von 3-6 Jahren erleben 7 U-3 Kinder (2Jahren) den pädagogischen Alltag in unserer Bildungseinrichtung.

Um den individuellen Bedürfnissen unserer Kleinsten gerecht zu werden, wurden die Räume neu gestaltet und strukturiert.

Die Kinder werden in den Tagesablauf der Gruppe ( 20 Kinder 2-6 Jahre) integriert und in Kleingruppen gefördert.

Folgende Bilder geben Ihnen einen Einblick in die pädagogische Arbeit mit U-3 Kindern.

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Die Eingewöhnung

Am Anfang steht ein großer Schritt: Ein Kinde hält sich zum ersten Mal ohne Mama und Papa in einer neuen Umgebung auf. Alles ist ungewohnt, sehr quirlig und vielleicht in den Kinderaugen auch etwas unheimlich. Ebenso betreten die Eltern oftmals Neuland.

Was muss ich wissen, was erwartet mein Kind, wird es sich auch wohl fühlen? – Diese Fragen stehen im Raum und sie sind sehr verständlich.

Bei einem Vorabhausbesuch durch die jeweilige Erzieherin wird den Eltern die Eingewöhnungsphase vorgestellt.

Gemeinsam mit den Eltern entwickelt die Erzieherin hier einen zeitlichen Rahmen, in dem die Anwesenheit der Mädchen und Jungen in der Einrichtung langsam gesteigert wird.

Die dreitägige Grundphase beginnt für jedes Kind zunächst mit einer Stunde in der Einrichtung in Begleitung einer Bezugsperson.

Am 3. Tag findet ein erster Trennungsversuch statt, wobei die jeweilige Bezugsperson in der Einrichtung bleibt.

Die nächsten Tage der Eingewöhnungsphase werden individuell auf das Verhalten des Kindes abgestimmt.

Stand dem Kind anfangs Mama oder Papa in der neuen Umgebung zur Seite, tritt nunmehr eine neue konstante Bezugsperson als Orientierungs- und Hilfspunkt hinzu. Sie kompensiert Ängste, „moderiert“ die sozialen Kontakte zu den anderen Kindern, lenkt und leitet kindliche Neugier und Spielfreude.

Die Eltern können während dieser Phase die Einrichtung verlassen, sollten jedoch telefonisch erreichbar sein.

Wenn das Kind die Erzieherin als Vertrauens- und Leitperson angenommen hat, können wir die Eingewöhnungsphase als abgeschlossen betrachten.

Wichtig ist dabei die ständige Kommunikation mit den Eltern, um z.B. zu erfahren wie das Kind sich zu Hause vor und nach dem Aufenthalt in der Einrichtung verhält.